Eigentlich war es Manfred Stromberg, der uns mit diesem schönen Video aus Kappadokien neugierig gemacht hat. Nach seinen Schilderungen und dem Gesehenen war klar - wir wollen auch die magischen Trails im Land der Feentürme fahren. Von 15. bis 21. Oktober 2016 organisieren wir gemeinsam mit bikeride.de eine Singletrackwoche an diesen bezaubernden Ort. Wie es den drei Fahrern Manfred Stromberg, Tom Öhler und Tobias Woggon im Frühling 2015 ging, zeigt dieses Video.

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Ausschreibungstext:
Kappadokien liegt in Zentral-Anatolien. Im Zuge des Transfers vom Flughafen in Kayseri nach Kappadokien passiert man einen auffälligen Vulkan - den 3.917 m hohen Erciyes Dağı. Vor allem er war es, der durch seine Ausbrüche und Ablagerungen dem plateauartigem Gelände Kappadokiens sein heutiges Erscheinungsbild gab. Die Landschaft gleicht der Kreation eines Zuckerbäcers - bizarre Tuffsteintürme und malerische Tälchen prägen das Relief. Die Region ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO und durch ihre Höhlenarchitektur und alten Kirchen auch unter kulturellem Gesichtspunkt eine absolute Besonderheit. Die Trails in Kappadokien führen größtenteils durch kleine Tälchen, in denen mehrere hundert Jahre alte Taubenverschläge und auch historische Kirchen zu finden sind. Im Zuge einer Tagestour erlebt man zahlreiche Überraschungen in dem verzweigten, beinahe labyrinthartig angelegten Wegenetz. Die besten Möglichkeiten konzentrieren sich um Göreme und Uchisar. Etwas abseits dieser Region konnten wir zwei weitere Besonderheiten für Mountainbiker erkunden, die in dem fünftägigen Tourenpaket integriert sind. Zwei Themenschwerpunkte bilden das Grundgerüst dieser Veranstaltung - Mountainbiken und Kultur. Ganz bewusst legen wir den Fokus nicht ausschließlich auf's Biken - mit den Bikes wird die außergewöhnliche Landschaft erkundet, auf Zwischenstopps werden landschaftlich herausragende oder historisch relevante Orte besichtigt. Somit ist im Vergleich zur klassischen Mountainbikereise ein deutlicher Mehrwert gegeben. Landschaft und Geschichte Kappadokiens verlangen nach dieser Philosophie. Die Trails erfordern solide Grundkenntnisse und laden zum verspielten Cruisen und Tüfteln ein. Ab und zu gilt es, den Singletracks auch bergan zu folgen, was vor allem die konditionellen Anforderungen etwas erhöht. Meist fährt man jedoch einfach nur staunend dahin und freut sich auf den nächsten Ausblick.

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