ZEIT FÜR DRAUSSEN hat einen neuen offiziellen Partner - SALOMON. Die seit 1947 bestehende Marke gehört wie ATOMIC, ARC'TERYX, DEMARINI, MAVIC, PRECOR, SUUNTO und WILSON zur in Finnland gegründeten AMER SPORTS Gruppe. AMER SPORTS vertritt somit eine Reihe erfolgreicher, starker Sportmarken, von denen einige auch am Berg nicht mehr wegzudenken sind. Uns verbindet mit SALOMON vor allem eines - ein guter und persönlicher Kontakt. Produkte wie der Ski Q-LAB oder die Photochromic Brillenlinse der Goggle XMAX überzeugten uns bei unseren Unternehmungen und besonders jetzt, am Beginn einer neuen Wintersaison sind wir froh, auf eine überlegte und funktionell gut durchdachte Ausrüstung zurückgreifen zu können. Im folgenden möchten wir einige ausgewählte Produkte von SALOMON kurz mit unseren eigenen Worten vorstellen.

Salomon MTNLab Helm

Fangen wir oben an. Zugegeben, einige von uns sind nicht gerade Missionare, wenn es um das Thema Kopfschutz beim Skifahren geht. Die Vergangenheit hat uns jedoch unmissverständlich vor Augen geführt, dass besonders bei Stürzen mit Kopf voraus in den Schnee, ein hohes Risiko besteht, schwere Kopfverletzungen zu erleiden. Besonders im Frühwinter, wenn die Schneedecke oft noch dünn ist - die Motivation dementsprechend hoch - und man aufgrund schnell wechselnder Bedingungen das eigene Sturzrisiko weniger gut einschätzen kann, zahlt sich das Tragen eines Helmes aus. Auch bei Frühjahrsverhältnissen, auf bockharter, verharschter Oberfläche reicht ein Aufprall mit ungeschütztem Kopf für Bewusstlosigkeit. Der minimalistisch konzipierte Skihelm MTN LAB hat ein äußerst geringes Eigengewicht und vereint die erforderliche Schutzfunktion - auch im Sinne eines Kletterhelmes - mit hohem Tragekomfort und guter Brillenkompatibilität.

Fazit: Das Zusatzgewicht von 300 g akzeptieren und mit besserem Gefühl unterwegs sein.

Salomon XMAX Photochromic Brille

SALOMON XMAX PHOTOCHROMIC - Eine wirklich außergewöhnliche Schneebrille. Neben dem riesigen Sichtbereich überzeugt uns die sich den Lichtverhältnissen anpassende Linse und eine funktionierende Lüftung. Intensität und Farbton der Linse ändern sich dynamisch und man erlangt dadurch bestmögliche Sicht, egal bei welchen Bedingungen man unterwegs ist. Rahmen und Strap sind stabil, die Brille passt zu oben beschriebenem Helm wie der Deckel auf den Topf.

Fazit: Nie wieder schlechte Sicht - zumindest nicht aufgrund einer nervigen Schneebrille.

Salomon MTNLab Schuh

Ganz unten sind wir noch nicht angelangt, aber zumindest schon mal bei den Füßen. Ein Zweischnaller? Hmmm. Skeptisch betrachteten wir die Prototypen, die zwei unserer Kunden letztes Jahr bei unserer Islandreise verwendeten. Die beiden sind ausgezeichnete Skifahrer und öfter auch mit Alpinequipment auf vereisten Rennkursen unterwegs. Wir sprachen ihren makellosen Fahrstil eher ihnen zu als dem Schuh. Ein paar Monate später konnten wir uns selbst vom neuen MTN LAB überzeugen:
Ohne Kampf in die Schale, enorm angenehme Passform und großer Bewegungsspielraum im Knöchelgelenk - das waren die Ersteindrücke im Trockenen. Solide Schnallen und eine ungewöhnliche Konstruktion im Ristbereich fielen uns weiters auf. Als wir den Schuh dann festschnallten und auf Ski-Mode umstellten, waren wir begeistert. Im Schnee überzeugt die griffige Sohle, die bislang noch keine Probleme durch Aufstollen von Schnee machte, die problemlose Handhabung mit Hanschuhen sowie Aufstiegs- und Abfahrtsleistung. Selbst Rüchwärtseinparken und Bergstraßen mit vielen Gangwechseln funktionierten einwandfrei ...

Fazit: Leichter, unkomplizierter Tourenschuh mit ausreichend steifem Flex für ambitionierte Fahrer. Geringes Gewicht, ausreichende Isolation und endlich - Pin-Einsätze zur Verwendung von Leichtbindungen.

Salomon MTN95 Ski

SALOMON MTN EXPLORE 95. Dünner fahren wir nicht. Dünner brauchen wir nicht. Mittelbreiten zwischen 92 und 98 mm beschreiben für uns das Idealmaß eines modernen Tourenskis. Wichtiger als geringes Gewicht - das kann vor allem mit Bindung und Fellen gut in Grenzen gehalten werden - ist uns die Fahreigenschaft, insbesondere auch die Kantenstabilität eines Tourenskis. Beides kann man den MTN Explore 95 ausnahmslos zusprechen. Mit einem Eigengewicht von 2,8 kg (Paar, 177 cm) zählt der Ski bestimmt nicht zu den Schwergewichten. Schaufelflex und Torsionssteifigkeit entsprechen unseren Vorstellungen, Gewicht wurde an den richtigen Stellen eingespart, Stabilität in den erforderlichen Bereichen gegeben.

Fazit: Ein Ski der den "normalen" Tourengeher in jeder Phase einer Skitourensaison treu begleitet. Eine gute Wahl für Bergführer und ambitionierte Tourengeher, die neben langen Aufstiegen auch anspruchsvolle Abfahrten lieben.

Salomon MTNQLab Ski

SALOMON Q-LAB. Mit diesem Ski entwickelte sich der erste Kooperationsgedanke. Wir hatten die Möglichkeit, das Modell während der gesamten letzten Wintersaison intensiv zu testen und schonten dabei weder uns noch das Material. Der Q-LAB trägt Entwicklungen aus dem Rennsport im Herzen - eine Tatsache, die bei der ersten Berührung auffällt. Das verhältnismäßig hohe Gewicht - noch einmal: wir sind keine Leichtbau-Fans - vermittelt Stabilität und Zuverlässigkeit. Und beides erfährt man im Gelände. Die Mittelbreite von 104 mm, ein unglaublich harmonisches Shape sowie Steifigkeit, die im Vergleich zu herkömmlichen Touren- und All-Mountain Skiern vor allem hinter der Schaufel höher ist als gewohnt, geben dem Ski ein ausgewogenes Fahrverhalten - egal in welcher Schneeart. Auf Eis oder bei ausgeprägtem Harschdeckel fühlt man sich sicher, im Pulver bringt die 138 mm breite Schaufel genügend Auftrieb, im Sulz hilft die entsprechende Breite und bei hoher Geschwindigkeit verfolgt man ohne Flattern der gewünschten Richtung.

Fazit: "Wollmilchsau". Wer etwas höheres Gewicht in Kauf nimmt, hat mit dem Q-LAB einen äußerst vielseitigen und sicheren Ski unter den Füßen. Vor allem sportliche FahrerInnen werden von ihm überzeugt sein. Top!

Salomon MTNLab Ski

SALOMON MTN LAB. Das war eine lustige Begegnung - am 1.624 m hohen Store Lenangstinden trafen letzten Frühling zwei Solisten aufeinander. Die beiden begegneten sich nach Aufstieg über unterschiedliche Routen am Gipfel und grüßten sich. Einer (Österreicher) hatte den Q-LAB auf den Rucksack geschnallt, der andere (Norweger) den MTN LAB. Sofort wurde über das Material gefachsimpelt und nach Austausch der Kontaktdaten trafen sich beide am folgenden Tag am Ausgangspunkt einer nächsten Tour in den Lyngen Alpen - auch dort bieten wir ein tolles Programm an - wieder. Mit getauschten Skiern bestiegen sie einen weiteren Hauptgipfel des Massivs und konnten so Wissen über das jeweils andere Skimodell in Erfahrung bringen.
Der MTN LAB ist mit 114 mm Mittelbreite deutlich breiter als der Q-LAB. Ausschließlich hochwertige Materialien ermöglichen trotz viel Volumen das verhältnismäßig geringe Eigengewicht von 3,6 kg (Paar, 184 cm). Leichter als der Q-LAB also, aber auch für ein genauer definiertes Arbeitsumfeld entwickelt. Der MTN LAB überzeugt vor allem in weichem Schnee. Eis und Passagen mit harter Schneeoberfläche können sicher gemeistert werden, doch merkt man, dass der Ski speziell für Big Mountain- und Tiefschneeturns entwickelt worden ist.

Fazit: In Kombination mit einer rahmenlosen Bindung eine gute Wahl für schneereiche Gebiete und auch für längere Touren mit alpinem Charakter gut geeignet. Besonders als Zweitski sehr empfehlenswert.

Salomon Rocker2 122 Ski

SALOMON ROCKER² 122. "Ich bin nicht dick!" erklärte sich der stärkste Gallier aller Zeiten. Nur vielleicht etwas kräftig? Der ROCKER² mit einer Mittelbreite von stattlichen 122 mm ist ein auffälliger Ski, der seine Stärken ganz klar im Powder ausspielt. Wendig genug um im Wald Spaß zu haben und spurtreu wie sicher, wenn es im waldfreien Gelände darum geht, weite Radienbei hoher Geschwindigkeit zu fahren, den Ski driften zu lassen oder eine Landung zu stehen. Dieses Modell wird uns vorwiegend bei unseren Führungen in Japan und in Swanetien begleiten, wo wir größtenteils durch Lifte oder Helikopter höher gelangen und die Schneehöhen vergleichsweise groß ausfallen. Wir bohren den Ski mit zwei unterschiedlichen Lochrastern und versehen die Bohrlöcher mit QUIVER KILLER Bindungs Inserts. Das ermöglicht die Verwendung des Skis mit herkömmlicher Alpinbindung - und die ist schon sehr cool zum fahren! - oder mit Tourenbindung, je nach Vorhaben.

Fazit: Spezieller Powderski mit perfektem Auftriebverhalten und sehr guten Fahreigenschaften bei schneereichen Waldabfahrten. Für längere Aufstiege zu breit und zu schwer, für Aufstiege in weichem Schnee bis ca. 600 Hm tauglich. Ansonsten: Seilbahnen, SnowCat und Heliski ...

 

Text: ZEIT FÜR DRAUSSEN
Produktbilder: salomon.com