Wir bewerten die Schwierigkeit von Trails anhand der Singletrail-Skala. Was bedeutet S2? Und wie definiert sich die Singletrail-Skala grundsätzlich?

Die Schwierigkeitsklassen der Singletrail-Skala orientieren sich am Fahrkönnen eines durchschnittlichen Mountainbikers mit zeitgemäßer Ausrüstung. Die Singletrail-Skala ist nach oben offen und beschränkt sich auf die technische Schwierigkeit eines Weges. Objektive Gefahren wie zum Beispiel Steinschlag oder Exponiertheit sind nicht Inhalt. Hier werden nur die Schwierigkeitsklassen S0 bis S3 erklärt - in diesen klassen bieten wir vorrangig unsere Biketouren an. Weitere Definitionen finden Sie hier.

S0 - leicht
Wegbeschaffenheit: fester, griffiger Untergrund
Hindernisse: keine Hindernisse
Gefälle: leicht bis mäßig
Kurven: weit
Fahrtechnik: kein besonderes fahrtechnisches Können notwendig
Programmbeispiel: Stubai Jour Fixe (auf Forstwegen und einfachen Singletracks)

S1 - leicht
Wegbeschaffenheit: loser Untergrund möglich, kleine Wurzeln und Steine
Hindernisse: kleine Hindernisse, Wasserrinnen, Erosionsschäden
Gefälle: < 40% / 22°
Kurven: eng
Fahrtechnik: fahrtechnische Grundkenntnisse nötig, Hindernisse können überrollt werden
Programmbeispiele: Wienerwald, Tschechien

S2 - mittel
Wegbeschaffenheit: Untergrund meist nicht verfestigt, größere Wurzeln und Steine
Hindernisse: flache Absätze und Treppen
Gefälle: < 70% / 35°
Kurven: Spitzkehren
Fahrtechnik: fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig
Programmbeispiele: Sellaronda Klassisch, Valle Maira

S3 - schwer
Wegbeschaffenheit: verblockt, viele große Wurzeln/Felsen, rutschiger Untergrund, loses Geröll
Hindernisse: hohe Absätze
Gefälle: > 70% / 35°
Kurven: enge Spitzkehren
Fahrtechnik: sehr gute Bike-Beherrschung nötig
Programmbeispiele: Trans-Provence, Signature Transalp

 

Quelle: singletrail-skala.de